Reinerbig: Zelle, die auf demselben Locus oder Genort zwei identische Erbanlagen trägt. Im Fall AA oder BB hat die Katze eine bestimmte Farbe; sie ist nicht Träger* einer anderen Farbe wie bei verschiedenerbigen* Zellen.
Rezessives Gen: Gen*, das auf beiden Chromosomen eines Paares vorhanden sein muss um sich zu manifestieren. Es kann von anderen dominiert
werden (siehe Dominantes Gen) oder maskiert, überdeckt, werden (siehe Maskierung).
Römisch: Ein leicht konvexes Profil wie bei der Siam; bei der Cornish Rex hingegen ist es etwas nach außen gebogen.
Ruddy: Wildfarbe von Abessinier und Somali.
Schatten: Farbnuance an den Haarspitzen oder an bestimmten Körperstellen (Schenkel).
Schildpatt: Mischung aus Rot und Schwarz oder Creme und Blau, die im Prinzip nur bei weiblichen Tieren vorkommt; wird auch Tortie* genannt.
Schnurrhaarkissen: Siehe Barthaarkissen.
Self: Einfarbig.
Shaded-Black: Shaded-Silver* mit goldfarbenen Augen, auch Pewter* genannt.
Shaded-Sliver: Farbschlag, bei dem maximal 50% des Fells silberweiß ist, der Rest schwarz.
Silver/Silber: Leuchtendes Weiß (genetisch I), das durch das Fehlen gelber Pigmente zustande kommt; Grundfarbe bei Silver-Tabby* Spotted* AA II ts ts.
Smoke: Rauchfarbe; Färbung des Fells auf 50-80% seiner Länge, der Rest ist Silver*, genetisch aa II.
Sorrel: Geticktes Cinnamon* für Abessinier und Somali dieser Farbe.
Spaltfuß: Missbildung des Fußes, die bei allen Rassen zur Disqualifikation* führt. Die Zehen sind paarweise zusammengewachsen.
Spitzenfärbung: Siehe Tipping.
Sporen: Bei der Birma symmetrische weiß gefärbte, hinten spitz zulaufende Abzeichen* an den Hinterpfoten bis zum Fußgelenk.
Spotted: Tabby*-Variante mit zahlreichen runden, klar abgegrenzten Tupfen, AA ts ts.
Stammbaum: Auch Pedigree; Dokument, das die Namen, Rassen und Farbschläge der Vorfahren einer Rassekatze verzeichnet; gilt als Abstammungsnachweis und Geburtsurkunde.
Standard: Punkteskala; komplette und genaue Beschreibung der idealen Merkmale einer Rasse, die den Preisrichtern bei Ausstellungen zur korrekten Bewertung einer Katze nach den jeweiligen Schönheitskriterien dient.
Stichelhaare: Siehe Brindling.
Stopp: Deutliche Einbuchtung oder Delle zwischen den Augen in Höhe des Übergangs der Stirn in die Nase, die eine Richtungsänderung bewirkt. Sie kann leicht sein (wie bei Britisch Kurzhaar) oder sehr ausgeprägt (wie bei Persern).
Tabby: Fell, das auf der Basis von Agouti* verschiedene Muster aufweist: Ticking*, Tipping*, Mackerel*, Spotted* und Blotched*.
Tabby-Point: Tabby*-Zeichnung* der Points*. TICA: The International Cat Association. Amerikanischer Dachverband, der auch Standards* festlegt.
Ticking: Die dominanteste Form des Tabby*, bei der jedes Haar hell und dunkel gebändert (getickt) ist, AA Ta Ta; gleichbedeutend mit Agouti*.
Tipping: Tabby*-Variante (AA II ta ta), bei der nur die Haarspitze gefärbt, der Rest dagegen heller ist, z. B. bei Chinchilla*.
Titel: Von den Preisrichtern bei Ausstellungen verliehene Auszeichnung, entsprechend dem Standard* einer Rasse, etwa Europa Champion, Internationaler Champion oder Großer Internationaler Champion.
Torby: Weibliches Tier, das den Farbschlag Schildpatt* mit dem Tabby*-Muster (in allen Variationen) vereint.
Tortie: Geläufige englische Bezeichnung für Schildpatt*, Abkürzung für Tortoiseshell.
Träger: Verschiedenerbiges* Individuum, das an seine Nachkommen sowohl äußere Merkmale (bei Katzen etwa Fellstruktur oder Farbe) als auch Krankheiten vererben kann, die bei ihm selbst jedoch nicht offen zutage treten, da sie an rezessive* Gene* gebunden sind.
Überbiss: Fehlbildung der Kiefer, die nicht mehr korrekt geschlossen werden können. Der Unterkiefer ist verkürzt und zu schwach ausgebildet, sodass die oberen Eckzähne sichtbar werden können.
Unterhaar: Feines, weiches Haar das die Basis des Katzenfells bildet; auch Unterwolle.
Van: Variante von Particolour*, bei der der ganze Körper weiß ist und nur auf dem Kopf und am Schwanz farbige Partien auftreten.
Varietät: Spielart, Variante einer Rasse.
Verdünnung: Hellere Version einer Grundfarbe; verdünntes Schwarz etwa ergibt Blau und verdünntes Chocolate* Lilac*.
Verschiedenerbig: Zelle, die zwei verschiedene Gene* aus der Elterngeneration trägt; davon ist eines dominant*, das andere rezessiv*. Im Fall Aa oder Bb manifestiert sich bei der Katze eine dominante Farbe, z. B. Schwarz; gleichwohl ist sie Träger* einer Verdünnung*.
Vorbiss: Verkürzung des Oberkiefers, wodurch die unteren Eckzähne sichtbar werden können (besonders bei Persern).
Weißscheckung: Siehe White Spotting.
Whisker Break: Siehe Pinch.
White Banding: Unterdrückung des gelben Farbpigments, die zur Ausbildung der Farbe Silver* führt; siehe auch Inhibitionsgen.
White Spotting: Das Gen* S ist für die Ausbildung weißer Fellpartien verantwortlich. Bei verschiedenerbigen* Individuen ist es dominant* (z. B. bei Particolour*). Die weißen Pfoten der Birmakatze sind aber rezessiv*.
Wildfleck: Rundliche Markierung auf der Hinterseite der Ohren von Tabby*-Katzen, immer in der Grundfarbe des Fells.
Wollig: So wird das dicke Unterhaar* unter dem Bauch, an den Höschen* und unter dem Schwanz der Perser bezeichnet.
Zeichnung: Auch Markierung; Tabby*, Streifenmuster eines Fells. Als Geisterzeichnung* oder Geisterstreifen wird die Markierung bezeichnet, wenn sie mit dem Alter verschwindet oder wenn die Katze genetisch einfarbig ist.
Zuchtbuchstelle: Die Institution, durch die der Stammbaum* einer Katze ausgestellt wird.
Zwinger: Lebensbereich der Katzen beim Züchter. Der Name des Zwingers ist gleichzeitig der Familienname aller Kätzchen, die bei einem bestimmten Züchter zur Welt kommen.
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